Besucher: 217613         
Dpsg Urloffen - Pfadfinder St. Martin Urloffen
      Home » Berichte » Das Jahr 2008 » Sommerlager der Roverstufe  
 
Die Pfadfinder St. Matin Urloffen - Startseite   Home
Links zu interessanten Seiten   Links
Links zu unseren Sponsoren   Gästebuch
Eine Übersicht der Termine der Pfadfinder Urloffen.   Kalender
 
Übersicht über die Gruppenstundenzeite, Orte und Leiter der Stufen.   Stufen
Berichte und Geschichte der Pfadfinder Urloffen   History
Die Bilder zu unseren Aktionen.   Bildergalerie
Das Who is Who - Die Mitglieder der Pfadfinder Urloffen   Who is Who
 
Hier wohnen wir.   Unser Heim
Unser Pfadfinderplatz   Pfadi Platz
Stammeszeitungen   Stammeszeitungen
 
Interessante Downloads   Download
Hier kannst du unsere Seite durchsuchen.   Suchen
Login für Mitglieder   Login

Bericht:
Sommerlager der Roverstufe
23. - 02. Juli
Stufe: Roverstufe Mehr Informationen anzeigen
Autoren: Jürgen Klingel
Erstellt von: Daniel Lienert

Das Ziel war dieses Mal die französische Atlantikküste im „Bassin d´Arcachon“, genauer der Campingplatz „Camping Municipal du Lac“ in Cazaux (nahe bei „La Teste/Arcachon“)

Der Platz lag wenige Gehminuten von einem schönen See entfernt, ab und zu hörte man Hubschraubergeknatter und Geschützfeuer (auch mal spät abends), da hier ein militärisches Sperrgebiet am Nächsten ist, aber das störte kaum.

Mit dabei waren...

Rover:           

Moritz Bisch
Simon Danner
Tere    (Teresa Fritz)
Jessi    (Jessica König)
Simon Krauss
Tabsi    (Tabea Stein)
Kira    (Kyra Braun)
Lisa Wiedemer

Roverleiter:    
Fazi    (Fabrizio Wehrle)
Prof    (Jürgen Klingel)


Vor der Abreise wurde am Dienstag das Zelt- und Kochmaterial vom Materialwart übernommen und damit beide PKW-Kombis der Roverleiter - einer mit Dachbox - bis unters Dach voll geladen. Alle Rover verluden schon ihr persönliches Gepäck (einen großen Rucksack pro Nase, Schlafsack und Isomatte – mehr war nicht drin) an diesem Tag.


Erster Tag – Mittwoch, 23.07.08        „Anreise“

Rechtzeitig zur Abfahrt wollten sich die Leiter noch einmal mit „Vorschuss-Schlaf“ eindecken, was im Falle von Fazi wohl auch recht gut gelang. Prof fand nicht so recht die Ruhe zu Hause...

Trotzdem traf man sich um halb elf abends am Pfarrheim zur Abfahrt, es gab noch etwas Platz in Prof´s Volvo, also entschied man sich kurzerhand doch noch, Schwedenstühle und Hocker mitzunehmen.
Wir luden sowieso noch mal alles aus und packten anständig wieder ein, auch eine 11 kg Propan-Gasflasche fand ihren Platz im Kofferraum (die haben wir für die KATZ mitgeschleppt, dazu aber später Mehr).
Dann wurde um 23.10 zur Abfahrt geblasen, Kyra pickten wir in Bohlsbach am „NAXOS“ und dann ging’s über die A5 bis hinter Freiburg, dann rüber nach Frankreich.


Zweiter Tag – Donnerstag, 24.07.08        „Fahrt und Ankunft“

Der erste Tankstopp wurde am frühen Morgen nach 300 km eingelegt – Sch... ist der Sprit teuer, puh! Erste Anzeichen von Müdigkeit bei Prof, erschwerend kam hinzu, dass er nur Schlafmützen an Bord hatte und somit keine Ablenkung.
Nach weiteren 100 km fuhren wir von der Nationalstraße runter in ein Dorf um auf einem Parkplatz eine Mütze voll Schlaf zu nehmen - jetzt penn mal einer im Auto, wenn nebendran 8 Jugendliche ungeduldig warten, kannste vergessen! Also war diese Pause nach einer halben Stunde beendet und die guten Vorsätze der Rover, im Auto selbst nicht einzuschlafen waren nach kurzer Zeit ad acta gelegt. es wurde also wieder in Profs Auto geschnarcht.
Im anderen Auto ging es offenbar besser, dort hörte man laut CDs und die Rover machten richtig Party, keine Möglichkeit für den Fahrer einzuschlafen.
Als dann nach weiteren 200 km der „Rollladen“ des Fahrers zu schließen drohte, zog dieser die Notbremse und ordnete eine zweistündige Schlafpause - ohne Leute im Auto - auf einem Tank- und Rastplatz an; was dann, mit Murren der Rover zwar, aber einsichtig auch so durchgezogen wurde.

Die Meute hat zwar anschließend wieder im Auto gepennt, aber der Schlaf hat gereicht um alle     gegen 15 Uhr sicher ans Ziel nach Cazaux zu bringen.
Zwischendurch genehmigten wir uns noch eine kurze Pause zum Pinkeln und eine Längere, wo uns auch wahrscheinlich beim rumkramen im Kofferraum ein kleines, rundes, wichtiges Teil verlustig gegangen war, wie sich später herausstellte.

Das Anmeldebüro des Campingplatzes öffnete erst gegen 16 Uhr, also war Warten angesagt.

Wir bekamen dann einen Lager-Platz und ein abschließbares Fach im Gemeinschaftskühlschrank (der hat gerochen, wie eine Portion Münsterkäse auf der Heizung) sowie einen Schlüssel für die Einfahrtschranke zugewiesen.

Also, erstmal den Zeltkram aus dem Auto geworfen und hier bahnte sich auch schon das Unheil an, irgendwie war das Material nicht ganz vollständig...
...tatsächlich zeigte sich beim aufbauen der Superjurte, dass zwei Stangen und eine Doppelrechtecksbahn fehlten.
So richtig Lust hatte eigentlich keiner, bei der Affenhitze auch noch nen Zelt aufzubauen und sich den Kopf zu zerbrechen, wie man die Superjurte ohne das aufgezählte Material stellen könnte.
Aber auch das bekamen wir geregelt, kurzerhand wurde mit dem als Sonnensegel gedachten Truppzelt-Dach und zwei Teleskop-Ersatzstangen etwas gebastelt und wir konnten in den schwarzen Bau mit Truppzeltdach-Gardine einziehen.

Irgendwie sah es in der Kocher- und Gasanschlusszubehörkiste auch etwas leer aus, könnte schwören, dass wir einen Propangas-Druckminderer (kleines, rundes, wichtiges Teil) mitgenommen hatten?! Das Thema sollte uns noch den nächsten Vormittag beschäftigen.

Während die Meisten faul rumlagen oder das Gelände erkundeten, ließ es Prof keine Ruhe und fragte die anderen deutschen Urlauber nach einem Gasdruckminderer, den wir uns gerne ausgeliehen hätten.
Leider waren das alles nur Pärchen mit einem Mini-Kartuschenkocher, also nix mit Spaghetti und Tomatensauce, stattdessen Vesper essen und Kriegsrat halten, wir man jetzt zu einem funktionierenden Gaskocher kommen könnte.
Der Ansatz zur Lösung wurde in einem wechselbaren Gasschlauch mit Schraubgewinde an einem Kocher gefunden, in der Hoffnung da was mit französischen Gassystemen basteln zu können einigten wir uns darauf, am nächsten Morgen mit der ganzen Truppe in die Stadt zu fahren. Dort wollten wir erstmal zusammen Essen einkaufen, Frühstücken und dann nach dem Gaszeug fahnden.

Während wir noch Pläne für den nächsten Tag schmiedeten, tönten schon Gitarrenriffs, un, deux, trois Gelaber und wildes Schlagzeug-Gedresche zu uns herüber – was geht denn da ab?
Gegen später spielte dann tatsächlich noch die Partyband „Le Chaméléon“ auf dem Campingplatz, und zwar gratuite :-)

Noch was zu französischen Ladenöffnungszeiten:
Wir benötigten noch ein paar essentielle Dinge, nämlich Klopapier, Kaffeepulver, und noch einige Fressalien, also fuhr ein Einkaufskommando in Richtung La Teste de Buch um den dortigen Supermarché unsicher zu machen.
Zum Glück war mit Moritz ein fähiger Kartenleser an Bord, und so fanden wir den ersten Supermarkt außerhalb des Ortes recht schnell.
Also, vorgefahren, geparkt, Einkaufswagen losgekettet und HINEIN! Beim Eintreten ging in der Hälfte des Supermarkts erstmal das Licht aus, aufgeregtes Personal bedeutete uns, dass das Geschäft im Begriff war zu schließen, wir gucken auf die Uhr: 20 Null Null, SHIT!
Schnell schwärmten wir aus, einer schnappte sich Klopapier, der andere griff den erstbesten gemahlenen Kaffee, weil ohne Kaffee zum Frühstück, das geht ja mal gar nicht...
Da kam auch schon ein grimmig dreinschauender schwarzer Mann um die Ecke und machte uns klar, dass jetzt dann wirklich der Laden zu macht, nun blieb uns nur noch der Weg zur Kasse mit äußerst unbefriedigender Ausbeute an wichtigen Artikeln im Wagen.
So standen wir wieder auf dem Parkplatz, was tun? Zum Glück war auf der Karte auch noch ein „Centre Commerciale“ im Ortskern eingezeichnet, das wiederum sollte gegen 21.30 Uhr schließen.

Zeit: 21 Uhr und ca. 10 Minuten, tick-tack-tick-tack.

Moritz lotste uns, gebremst durch einige Einbahnstraßen und nach einigen Runden ums Rathaus, zum Supermarkt „Carrefour“, dort hatten wir dann noch gute 10 Minuten zum Einkaufen, das hat gerade so gereicht, nach uns ging dann auch in diesem Laden selbiger runter.

Immerhin, wir hatten Kaffee, Klopapier und das Vesper für diesen Abend – wegen der zwangsweise kalten Küche, grrrr – ergattert und fuhren zufrieden zum Campingplatz zurück.

Dort verleibten wir uns zu fortgeschrittener Stunde das improvisierte Vesper ein. Noch ziemlich fertig von der langen Anfahrt, gingen wir nach einer (zum Glück warmen Dusche) zu den letzten Takten vom singenden Chamäleon, nicht allzu spät in unsere Penntüten, ratzzzz....

Weiter zur Seite 2 »

Seite 1 - Seite 2 - Seite 3 - Seite 4 - Bilder

 

 

   
© by Daniel Lienert / DPSG Stamm St. Martin Urloffen / 2005
Seite erstellt in: 0.066 Sekunden